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Agrarpolitischer Frühschoppen in Pahren

Regionalmanagement wohnt brisanter Diskussion bei

„Heute geht es ausnahmsweise mal nicht um Energie. Heute geht es um ein Thema, dass in der Bevölkerung und in der Presse für Aufsehen sorgt“. Mit diesen Worten hieß Dr. Albrecht Broßmann, Geschäftsführer der Pahren Agrar Kooperation, am Sonntagvormittag  seine Gäste zum Agrarpolitischen Frühschoppen willkommen. Zur Debatte stand die diffizile wie brisante Frage: Wie sicher ist der Weg landwirtschaftlicher Rohstoffe vom Erzeuger zum Verbraucher?

Das Thema um Skandale wie Dioxin oder EHEC bot für zahlreiche Größen aus Politik, Medizin, Landwirtschaft und Medien Anlass nach Pahren zu kommen – darunter Ministerin Heike Taubert, Veterinär- und Lebensmittelkontrolleurin Dr. Heidrun Grimm, Bürgermeister Frank Steinwachs und Wirtschaftsreferent Steffen Täubert, um nur einige zu nennen.

Dr. Jürgen Struck, Redakteur der agrar-Zeitung, hielt am Sonntagvormittag den Impulsvortrag.

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Meinungen auf den Punkt gebracht

Der Expertenkreis diskutiert Landwirtschaft zwischen Emotion und Vernunft

 

Eigenkontrollen der Unternehmen sind das einzig Wichtige. Jeder Geschäftsführer muss dahingehend ein starkes Regime aufbauen – auch zum Eigenschutz.

Volkmar Vogel, Bundestagsabgeordneter (CDU)

Wir verlangen, dass Unternehmen vorbeugend arbeiten. Es ist zu spät, wenn einer im Krankenhaus liegt.

Dr. Heidrun Grimm, Leiterin des Veterinäramtes Zeulenroda-Triebes

 

Wir können nicht für alle Lebensrisiken die Vollkasko bieten. Aber wir geben alles, um die Menschen zu schützen. Wir sind ein sicheres Land. Wir sollten uns nicht in eine Untergangsstimmung aus Angst vor der nächsten Epidemie versetzen.

Heike Taubert, Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit (SPD)

Man sollte versuchen, sich mit Produkten aus dem regionalen Umfeld zu versorgen. Das ist meine Empfehlung für die Menschen.

Frank Steinwachs, Bürgermeister der Stadt Zeulenroda-Triebes (CDU)

 

Man darf den gesunden Menschenverstand nicht außer Acht lassen. Wir sind nicht die Todeszone Deutschland. Wir haben die am sichersten kontrollierten Lebensmittel.

Steffen Täubert, Wirtschaftsreferent der Landrätin des Landkreises Greiz

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Das Thüringisch–Vogtländische Kompetenzzentrum Energie ist eine gemeinsame Initiative zwischen dem Regionalmanagement der Region Greiz, der Pahren Agrar GmbH & Co KG und dem Kreisverband Mittelständische Wirtschaft sowie dem Landkreis Greiz mit dem Ziel, schnell Informationsbedarf zu neuen Lösungen im Energiebereich zu decken und die regionalen Kompetenzen bei der Umsetzung in die Praxis zu bündeln.

Dazu können Sie u.a. die Machbarkeitsstudie einsehen, in der Firmendatenbank nach lokalen Anbietern suchen und mit den fachbezogenen Arbeitsgruppen Kontakt aufnehmen.

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