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16. Tag der erneuerbaren Energien
16. Tag der erneuerbaren Energien
Schluss mit fossilen Brennstoffen, her mit grüner Energie
Schluss mit fossilen Brennstoffen, her mit grüner Energie
Ökoenergie boomt – und das nicht erst seit sich die Meldungen über das havarierte Atomkraftwerk Fukushima überschlagen. Traditionell öffnen am letzten Aprilsamstag Betreiber von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie ihre Pforten. Auch der 30. April dieses Jahres stand ganz im Zeichen der erneuerbaren Energien.
Einblicke hinter die Kulissen ermöglichte an diesem 16. Tag der erneuerbaren Energien erstmals auch die Wassermühle Hohenleuben. Seit 2001 erzeugt die im Triebestal gelegene Mühle elektrische Energie aus Wasserkraft. Mehrere Gäste folgten der Einladung des Ehepaars Berling. Bestaunt wurde insbesondere die Kleinwasserkraftanlage mit Turbine und Wasserrad. „Wir wollten die Möglichkeit zum Austausch Gleichgesinnter geben“, erklärte Jan Berling seine Teilnahme und verwies zugleich auf die Idee, einen Energiestammtisch einzurichten, der im Vierteljahres-Rhythmus Energieerzeuger, -berater und -nutzer zusammenbringt.
Als Mahnmal an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl will der Tag der erneuerbaren Energien vor allem eines: Alternativen zur fossilen und atomaren Stromerzeugung bekannt machen. Mittlerweile beteiligen sich Städte, Unternehmen und Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet an der sächsischen Erfindung. Die Impuls gebende Stadt Oederan erhielt für dieses Engagement 2005 den Deutschen Solarpreis.

Jan Berling – vor seiner Kleinwasserkraftanlage stehend – philosophiert darüber, einen Energiestammtisch ins Leben zu rufen.