- Home
- Arbeitsgruppen
- Geothermie
Geothermie
Unter Erdwärme, auch Geothermie genannt, versteht man die im oberen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, sofern diese entzogen und genutzt werden kann. Erdwärme zählt zu den regenerativen Energien und kann direkt genutzt werden, so beispielsweise zum Heizen und Kühlen in einer Erdwärmeheizung.
Experten sehen in der Geothermie die Energiequelle der Zukunft – absolut umwelt- und klimafreundlich, ständig und überall verfügbar, unabhängig von Jahreszeit und Wetter.
Als Wärmequellen können Sole, Grundwasser oder Außenluft genutzt werden. Häufigste Einsatzvariante ist die Tiefensonde.
Eine Erdwärmeheizung verursacht zunächst ein etwas höheres Investitionsvolumen.
So betragen die Kosten ca. 10-20 % mehr als beispielsweise bei einer herkömmlichen Gasheizung. Ein großer Teil der Anschaffungskosten entfällt auf das Errichten der Wärmequelle. Dafür haben Erdsonden eine Lebensdauer von rund 100 Jahren.
Unabhängig von den Fördermöglichkeiten ist zwischenzeitlich erwiesen, dass mit einer Erdwärmeheizung die Energiekosten für Heizung und Warmwasserbereitung um ca. 50-80 % gesenkt werden können. Auch wenn die Anschaffungskosten für die Erdwärme-Anlage anfangs höher sind, wirkt sich dies über die Jahre positiv aus.
Für die Investitionen stehen zur Zeit noch staatliche Fördermittel im Rahmen der Nutzung erneuerbarer Energien zur Verfügung.
